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Innovationsgutschein Bayern für gemeinsames Forschungsprojekt im Bereich Robocasting

Autorenbild: Heinrich Berthold
Heinrich Berthold
6. Aug.
2 Min. Lesezeit


Quelle: privat
Quelle: privat



Wir freuen uns, dass die Bayern Innovativ GmbH https://www.bayern-innovativ.de unserem Ingenieurbüro im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie einen Innovationsgutschein Bayern bewilligt hat.


Gerade in einer Zeit, in der Forschungs- und Technologieförderprogramme nur noch sehr begrenzt vergeben werden, stellt diese Förderung eine besondere Anerkennung unserer Entwicklungsarbeit dar und schafft die Grundlage für ein anspruchsvolles Forschungsprojekt.


Forschung in enger Zusammenarbeit mit der FAU


Das Projekt wird gemeinsam mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Department Werkstoffwissenschaften, Lehrstuhl Glas und Keramik http://www.glass-ceramics.uni-erlangen.de, durchgeführt. Wissenschaftliche Ansprechpartner sind PD Dr.-Ing. habil. Tobias Fey und Dr. Larissa Wahl.


Der Projekttitel lautet:

„Robocasting funktional gradierter Keramikstrukturen mit elektrisch leitfähigem Kern und elektrisch isolierender Außenhülle“


Ziel des Projekts:

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung neuartiger keramischer Strukturen, die unterschiedliche elektrische Eigenschaften gezielt innerhalb eines Bauteils kombinieren. Hierzu wird das additive Fertigungsverfahren Robocasting eingesetzt.


Beim keramischen Robocasting wird eine druckfähige Keramikpaste computergesteuert Schicht für Schicht durch eine feine Düse aufgetragen. So entsteht aus einzelnen Materialbahnen eine dreidimensionale Struktur mit gezielt einstellbarer, komplexer Mikrostruktur bis hin zu Multimaterialstrukturen. Durch die nachfolgenden thermischen Prozessschritte, insbesondere das Trocknen und Sintern, wird daraus schließlich ein komplexes keramisches Bauteil.


Bedeutung für zukünftige Anwendungen:

Das Robocasting eröffnet neue Möglichkeiten für innovative Fertigungsverfahren und keramische Werkstoffe, die den Anforderungen zukünftiger industrieller Anwendungen gerecht werden. Das Verfahren besitzt ein hohes Potenzial für Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung, Gesundheit und Sicherheit. Gleichzeitig gewinnen Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Nachhaltigkeit über den gesamten Materialkreislauf zunehmend an Bedeutung.


Unser Dank:

Wir bedanken uns bei der Bayern Innovativ GmbH https://www.bayern-innovativ.de für das entgegengebrachte Vertrauen und die Förderung dieses Projekts. Ebenso freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg http://www.glass-ceramics.uni-erlangen.de und sind überzeugt, gemeinsam wichtige Impulse für die Weiterentwicklung innovativer keramischer Fertigungstechnologien setzen zu können.


 
 
 

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